Planspiele machen komplexe Zusammenhänge erlebbar. Die Teilnehmenden übernehmen Verantwortung, treffen Entscheidungen und erkennen unmittelbar, welche Auswirkungen ihr Handeln auf andere Unternehmensbereiche hat.
Damit ein Planspiel seine volle Wirkung entfalten kann, braucht es jedoch mehr als eine geeignete Simulation. Entscheidend sind klare Lernziele, eine passende Durchführung und die gemeinsame Auswertung der Ergebnisse.
Klare Lernziele definieren
Vor der Auswahl eines Planspiels sollte feststehen, welche Fähigkeiten entwickelt werden sollen. Geht es um betriebswirtschaftliches Verständnis, strategisches Denken, Führungskompetenz oder eine bessere Zusammenarbeit im Team?
Je genauer das Lernziel formuliert ist, desto gezielter lässt sich das passende Planspiel auswählen und in ein bestehendes Weiterbildungsprogramm integrieren.
Mögliche Lernziele sind beispielsweise:
wirtschaftliche Zusammenhänge besser verstehen
Entscheidungen unter Zeitdruck treffen
bereichsübergreifend denken und handeln
Kommunikation und Teamarbeit verbessern
Strategien entwickeln und überprüfen
Veränderungen aktiv gestalten
Das passende Planspiel auswählen
Nicht jedes Planspiel eignet sich für jede Zielgruppe. Auszubildende benötigen einen anderen Einstieg als erfahrene Fach- und Führungskräfte. Auch die Gruppengröße, die verfügbare Zeit und das vorhandene Vorwissen spielen eine wichtige Rolle.
BTI-Planspiele lassen sich in Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsprogrammen einsetzen. Je nach Lernziel können unterschiedliche Themen, Schwierigkeitsgrade und Durchführungsformen gewählt werden – online, in Präsenz oder als Bestandteil eines Blended-Learning-Konzepts.
Lernen durch Entscheidungen
Während des Planspiels arbeiten die Teilnehmenden meist in kleinen Teams. Sie analysieren Informationen, entwickeln Strategien und treffen gemeinsam Entscheidungen.
Die Ergebnisse werden direkt in der Simulation sichtbar. Erfolgreiche Entscheidungen stärken das Verständnis, während Fehlentscheidungen neue Lernchancen schaffen. Da keine realen wirtschaftlichen Schäden entstehen, können unterschiedliche Ansätze ausprobiert und anschließend offen besprochen werden.
Auf diese Weise wird theoretisches Wissen nicht nur vermittelt, sondern aktiv angewendet.
Die Auswertung sichert den Lernerfolg
Ein wichtiger Bestandteil jedes Planspiels ist die gemeinsame Reflexion. Dabei werden nicht nur Kennzahlen und Ergebnisse betrachtet, sondern auch die Entscheidungsprozesse innerhalb der Teams.
Hilfreiche Fragen für die Auswertung sind:
Warum wurde eine bestimmte Strategie gewählt?
Welche Entscheidungen waren erfolgreich?
Wo entstanden Missverständnisse oder Zielkonflikte?
Welche Zusammenhänge wurden während der Simulation sichtbar?
Was lässt sich auf den beruflichen Alltag übertragen?
Erst durch diese Reflexion wird aus dem Spielerlebnis eine nachhaltige Lernerfahrung.
Nachhaltige Entwicklung ermöglichen
Planspiele fördern fachliche, methodische und soziale Kompetenzen gleichzeitig. Die Teilnehmenden lernen, komplexe Situationen zu analysieren, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Verantwortung für gemeinsame Entscheidungen zu übernehmen.
Damit die Erkenntnisse langfristig wirken, sollten sie nach dem Training aufgegriffen werden. Transferaufgaben, Feedbackgespräche oder weiterführende Workshops helfen dabei, das Gelernte in den Arbeitsalltag zu übertragen.
BTI-Planspiele gezielt einsetzen
BTI unterstützt Unternehmen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen bei der Auswahl und Durchführung geeigneter Planspiele. Die Simulationen können von erfahrenen Planspieltrainern begleitet oder nach einer entsprechenden Qualifizierung eigenständig eingesetzt werden.
So entsteht eine Weiterbildung, die Wissen praxisnah vermittelt, Teilnehmende aktiv einbindet und nachhaltige Entwicklung ermöglicht.
Sie möchten ein BTI-Planspiel in Ihrem Unternehmen, Ihrer Hochschule oder Ihrer Ausbildung einsetzen? Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des passenden Formats.